Langzeitarbeitslosigkeit durch Weiterbildung beenden
Zur Zeit ist eine gute konjunkturelle Entwicklung spürbar. Dies bietet arbeitslosen Menschen Chancen. Besonders wichtig ist, dass Langzeitarbeitslose an dieser Entwicklung teilhaben. Sie sollten in reguläre Arbeit vermittelt werden. Man darf sich jetzt nicht auf dem bisherigen Erfolgen und den anwachsenden BA-Überschüssen ausruhen. Die verfestigte Langzeitarbeitslosigkeit muss aufgebrochen werden, so der haushaltspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Steffen Kampeter MdB.
22,7 Mrd. Euro wurden in 2007 für das Arbeitslosengeld II ausgegeben. Das waren 1,25 Mrd. Euro mehr als geplant. In 2008 werden nur noch 20,9 Mrd. Euro zur Verfügung stehen. Es wird also eine Lücke von mindestens 1,8 Mrd. Euro entstehen. Im schlechtesten Fall sogar 2 bis 3 Mrd. Euro, sollte sich die Konjunktur abschwächen.
Ein interessante Idee: Statt 1 Euro-Jobs sollten die Mittel zur Eingliederung von 6,4 Mrd. Euro in diesem Jahr stärker für Qualifizierung, Weiterbildung und Seminare genutzt werden. In dieser Richtung fehlt aber noch ein starkes Konzept und die sichere Erkenntnis, dass fehlende Qualifizierung an der Langzeitarbeitslosigkeit der Hauptschuldige ist.
29. 03. 2008, 8:31 |
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